Tumorkonferenz online per Videokonferenz – die optimale Lösung für Ärzte und Patienten?

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Röntgenaufnahme per Videokonferenz online teilen

Eine Tumorkonferenz oder auch Tumorboard ist eine Art der Behandlungsplanung, vorwiegend bei Krebserkrankungen.
Bei so einer „Konferenz“ prüfen und diskutieren eine Reihe von Ärzten aus unterschiedlichen Fachrichtungen den medizinischen Zustand und die Behandlungsmöglichkeiten eines Patienten anhand ihrer Befunde wie beispielsweise Röntgenaufnahmen oder Laborergebnisse.
Die Zusammensetzung kann dabei ganz unterschiedlich sein. Regelmäßig vertreten sind allerdings Onkologen, chirurgisch tätige Ärzte (z.B. aus der Gynäkologie, Senologie oder der Urologie) sowie Radiologen, Strahlentherapeuten und Pathologen. Das Ergebnis der Beurteilung und Behandlungsplanung wird auch als interdisziplinäre Meinung bezeichnet.
Das gemeinsame Bearbeiten und Diskutieren von Behandlungsstrategien und spätere Rückmeldungen über die Krankheitsverläufe hat dabei einen großen Nutzen und Behandlungsvorteil für die betroffenen Patienten, aber auch die Ärzte profitieren von einem Fort- und Weiterbildungseffekt.
Tumorkonferenzen sind jedoch meist mit einem hohen Reiseaufwand für die jeweiligen Experten verbunden, besonders in ländlichen Gebieten. Manche Kliniken haben auch unter Umständen keine passenden Ärzte im Umfeld zur Verfügung.

Tumorkonferenz online abhalten

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Mobile Tumorkonferenzen per Videokonferenz

Hier bietet sich der Einsatz von Videokonferenz in der Tumorkonferenz an. Jegliche Dokumente und Patientenunterlagen können per Desktop- und Application-Sharing innerhalb der Videokonferenz miteinander bearbeitet, ausgewertet und miteinander besprochen werden. Die Expertenrunde kann durch Online-Videokonferenzen einfach erweitert werden, kleine und ländliche Kliniken profitieren, Reisekosten werden gespart und natürlich auch Zeit – selbst innerhalb einer Klinik. Denn die beteiligten Ärzte müssen so Ihren Arbeitsplatz nicht verlassen und Beispielswiese an das andere Ende der Klinik hetzen. Die Installation der Software erfolgt auf dem vorhandenen PC oder auf einem Tablet.

BlueVision in der Telemedizin

Und einen wichtigen weiteren Vorteil bietet der Einsatz von Videokonferenz für Krankenhäuser: die Tumorkonferenzen können aufgezeichnet werden und somit jederzeit eine Qualitätsüberprüfung der Konferenzen vorgenommen werden. Zusätzliche Experten, die nicht teilnehmen konnten, können durch die Aufzeichnungen schneller einen Überblick über die einzelnen Fakten der weiteren medizinischen Fachrichtungen erhalten. Mit der Videokonferenz-Software BlueVision von Vivicom ist auch der Datenschutz bei Tumorkonferenzen gesichert. Mit einem mehrschichtigen Sicherheitskonzept sorgt BlueVision für abhörsichere Gespräche und optimalen Schutz der Patientendaten. Die Konferenzen können gleichzeitig mit zahlreichen Videoansichten an unterschiedlichen Standorten stattfinden. Die Sprachübertragung ist klar und deutlich und auch die Bildübertragung findet in HD statt. Besonders interessant für Kliniken ist auch die Möglichkeit der Installation der kompletten Software im eigenen IT-Netzwerk.

Fazit:

Tumorkonferenzen mittels Videokonferenz oder per Online-Meeting bieten Ärzten eine ansprechende Möglichkeit, den Informationsaustausch zu optimieren und die optimale Diagnostik und Therapie für jeden einzelnen Patienten zu finden und zu ermöglichen. Kliniken bietet es die Chance bei immer stärkenden Wettbewerb und Druck zur Kostenreduzierung, die Kosten erheblich zu senken und auch in den einzelnen Abteilungen innerhalb der Kliniken effizienter zu arbeiten.