Landesweite Videokonferenz des Passivhausinstitutes

Mit der Eröffnung eines der größten Passivhäuser der Welt in der dänischen Hafenstadt Esbjerg hat der Energie-Konzern „Syd Energi“ seine neue Zentrale eröffnet. Aufgrund dieses Ereignisses veranstaltete das polnische  Passivhausinstitut (PIBP) – in Verbindung mit dem deutschen Passivhausinstitut (PHI) – in Polen eine landesweite Videokonferenz.
Durch die Vivicom Videokonferenz-Software wurden aus den gesamten Teilen des Landes Architekten, Bauingenieure, Bürgermeister, Wissenschaftskreise und Dozenten der technischen Hochschule Krakau visuell verbunden und den Teilnehmern  dieses einmalige Objekt vorgestellt und erläutert.

 

Server im Fokus

Mittels der Videokonferenz wurden die 72 Teilnehmer somit aktuell über dieses architektonische Highlight informiert. Das besondere Augenmerk lag bei diesem Gebäude auf den nachhaltigen Klimaschutz. Da es sich bei einem Passivhaus um eine Gesamtlösung handelt wie der Leiter des dänischen Passivhaus.dk. Sören Petersen verlauten ließ, wurde der Fokus auf die energieintensive Serveranlage gelegt. Zum einen wurde die Nutzung der Rechner optimiert. Bei fallendem Bedarf werden die Rechner ausgeschaltet, was den Bedarf um 75 Prozent reduziert. Zum anderen wurde die Kühlung optimiert – über eine indirekte Freikühlung und den Solekreis im Erdreich.

Des Weiteren erfolgt die Warmwasserbereitung sowie die Beheizung der übrigen Räume im Gebäude hauptsächlich über die Abwärme der Server-Anlage.

 

Büro-Technik im Blickfeld

Auch bei der Ausstattung mit der Büro-Technik wurde auf höchste Energieeffizienz geachtet: Im gesamten Gebäude (mehr als 9000 Quadratmeter für 420 Mitarbeiter) sind nur fünf klassische PCs aufgestellt – alle übrigen Arbeitsplätze sind mit sparsamen Notebooks und TFT-Bildschirmen ausgestattet. Insgesamt würdigten der dänische Finanzminister Bjarne Corydon sowie der hiesige Bürgermeister Johnny Sötrup den Vorbildcharakter dieses Projektes.

 

Fazit der Vivicom-Videokonferenz

In der Gesamtheit wurden die Teilnehmer an der Videokonferenz unmittelbar am Eröffnungstag (21.Juni 2013) über dieses Bauvorhaben visuell über dessen Konstruktion und Beschaffenheit informiert, damit ähnliche Objekte mit nachhaltigem Klimaschutz auch in Polen schneller Nachahmer finden. Der Austausch mittels der Videokonferenz zwischen den einzelnen Teilnehmer war anregend, konstruktiv und ein voller Erfolg, wie es aus Kreisen der Teilnehmer und Moderatoren der Videokonferenz zu vernehmen war.